Das Tourismusbüro nennt den Tianya-Felsen, den Haijiao-Felsen und Nantian Yizhu als die repräsentativen beschrifteten Steine des Geländes und datiert die Inschriften in die Qing-Zeit. Die großen Felsblöcke stehen an der Küste, wo die Worte im Stein neben der Bewegung des Meeres lesbar werden. Ihre Größe macht aus Schrift ein weithin sichtbares Landschaftszeichen.
Aus dem Journal
Die Steine, die „Ende der Welt“ sagen
Die beschrifteten Felsen von Tianya Haijiao verbinden eine Küstenlandschaft mit literarischen Vorstellungen der Ferne und heutigen Erinnerungsfotos.
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Ferne ist auch eine kulturelle Bedeutung
„Tianya“ und „Haijiao“ bezeichnen nicht nur Orte, sondern auch große Entfernung. Die Tourismusseite verbindet die Gegend mit dem historischen Bild von Beamten, die fern vom politischen Zentrum ins Exil geschickt wurden. So erhält die Küste eine literarische Bedeutung, die über die Lage der Felsen hinausgeht.
Am Inschriftstein entlanggehen
Ein Küstenweg führt auf Bodenniveau an die Felsen heran und setzt sich am Meer fort. Der Weg ist wichtig: Die Inschriften stehen nicht isoliert in einer Galerie, sondern in einer Landschaft, die Besucher zu Fuß durchqueren. Man nähert sich den Schriftzeichen und geht anschließend weiter an der Küste entlang.
Von der Inschrift zum gemeinsamen Foto
Heute fotografieren Familien und Paare vor den benannten Felsen. Diese gegenwärtige Nutzung löscht die historische Ebene nicht aus, sondern fügt ihr eine weitere Art der Erinnerung hinzu. Derselbe Stein kann Inschrift, Landschaftszeichen und Hintergrund eines gemeinsamen Bildes sein.