Aus dem Journal

Die Wiese unter der Lagune

Ein Danjia-Fischer fuhr Reporter mit seinem Boot in die Xincun-Lagune, um ihnen Seegras zu zeigen; die Geschichte der geschützten Bucht umfasst heute Beobachtung, Zonierung und Wiederherstellung.

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Ein Fischer zeigt unter die Wasseroberfläche

Als ein Reporter fragte, welche Farbe der Meeresboden habe, antwortete der Danjia-Fischer Lin Yousen: grün. Unter Wasser bewegte sich Seegras; dazwischen seien Seepferdchen, Krabben, Fische, Garnelen und Sandwürmer zu sehen, sagte er. Hainan Daily hält dies als seine Beobachtung fest, nicht als Arteninventar. Am 19. Mai 2024 fuhr er mit einem Transportfischerboot eine Interviewgruppe in die Lagune von Xincun. Die Geschichte beginnt mit einem arbeitenden Fischer, der die Route wählt und Besuchern zeigt, was er unter der Oberfläche gesehen zu haben sagt.

Die Reserve begann mit einem Beschluss von 2007

Xincun Bay liegt im Süden von Lingshui und ist laut dem Ministerium für Ökologie und Umwelt die größte Lagune des Kreises. Das Ministerium berichtet, dass Hainan 2007 die besondere Seegrasreserve Xincun-Port–Lian-Port genehmigte, die erste Reserve Chinas, deren Schutzziel Seegraswiesen waren. Ein Jahrzehnt später beschrieb eine Fallstudie des Ministeriums das Seegrasökosystem der Reserve als im Wesentlichen stabil und den Zustand der Wiesen als gut. Die Fallstudie von 2017 bezeichnete das Ökosystem als im Wesentlichen stabil und den Zustand der Seegrasflächen als gut.

Auf dem Wasser wird weiterhin gearbeitet

Die Fallstudie des Ministeriums stellt Wiederherstellung neben Fischerei und Aquakultur: Sie berichtet von der Aussetzung von Schalentieren in der Lagune, der Wiederanpflanzung von Mangroven und der Beseitigung von Abfällen am Ufer und auf dem Wasser. Zugleich nennt sie Tiefseefischerei und modernisierte Meereszucht als Entwicklungsrichtungen der örtlichen Wirtschaft. Hainan Daily berichtete 2024, dass die Reserve Kern- und allgemeine Schutzzonen hatte, deren Grenzen Warnschilder markierten. Wer mit dem Boot in die Lagune fährt, gelangt somit in ein Gewässer, das zugleich Arbeitsplatz und bewirtschafteter Lebensraum ist. Fischerei und Aquakultur bestanden neben den dokumentierten Wiederherstellungs- und Reinigungsmaßnahmen fort.

Die Überwachung folgt dem Seegras, nicht nur der Grenze

Mitarbeitende des Kreises sagten Hainan Daily, dass in den Seegraswiesen an den Häfen Xincun und Lian Beobachtungsstationen eingerichtet worden seien. Teams verfolgten Umweltbedingungen und Wachstum der Wiesen; örtliche Behörden kontrollierten außerdem Lagunenauslässe und Wasserqualität. Der Bericht nennt menschliche Störungen, invasive Arten, übermäßige Algen und Meerestourismus als Belastungen und sagt, dass eine experimentelle Wiederherstellung mit Forschungseinrichtungen noch geplant werde.

Auch die nächste Fahrt braucht einen genauen Blick

Die erste Bootsfahrt des Berichts war kurz genug, um die Unterwasserwiese im flachen Wasser sichtbar zu machen. Ihre Bedeutung liegt darin, wie Wissen weitergegeben wurde: Ein örtlicher Fischer brachte die Besucher hin, während Verantwortliche der Reserve Zonierung und Erhebungen erklärten. Eine lebende Seegraswiese lässt sich nicht allein von einem schönen Ufer aus beurteilen. Die Geschichte kehrt zu der kleinen Geste zurück, vom Boot aus nach unten zu zeigen, und zur geduldigen Arbeit, einen Lebensraum zu messen, dessen Zustand sich unter mehreren gleichzeitigen Belastungen verändern kann.

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