Südwestlich von Tengchong liegt Heshun, das als von Migration geprägte Heimatstadt bekannt ist. Lokale Berichte zeichnen die Namensfolge von Yangwendun über Hesun bis Heshun nach und beschreiben mehr als hundert Häuser aus der Qing-Zeit sowie Wohnhäuser, die spätere Generationen verändert haben. Überlieferte Formen stehen neben Ergänzungen, die mit dem Wandel von Familien und Lebensgrundlagen entstanden.
Die Verbindungen zu Auslandschinesen sind ein zentraler Teil der öffentlichen Erzählung über Heshun. Dennoch sollte ein Haus ohne dokumentierte Eigentümergeschichte keiner bestimmten Migrantenfamilie zugeschrieben werden. Die Straßen lassen sich als Zeugnisse von Besiedlung und Reparatur lesen: Schwellen, Höfe und Umfassungsmauern zeigen, wie das häusliche Leben organisiert war; Datum und Anlass einzelner Veränderungen müssen durch Register oder Familienunterlagen belegt werden.





