Jia Zhis Gedicht über den frühen Hofbesuch im Daming-Palast richtet sich an Kollegen aus zwei Behörden. Der Anlass ist amtlich, doch der Text ist voller Sinneseindrücke: Kerzen vor Tagesanbruch, lange Straßen der Hauptstadt, Weidenzweige und Vogelgesang. Die Menschen auf dem Weg zum Palast gehören sowohl zu einem arbeitenden Hof als auch zu einer sorgfältig komponierten Szene.
Während das Gedicht weiter nach innen führt, begleiten Geräusche von Schwertbeschlägen und Anhängern ihre Schritte. Der Weihrauch aus den kaiserlichen Brennern haftet an ihren Gewändern. Zum Schluss wendet sich das Gedicht dem Pinsel zu: Die Beamten dienen dem Herrscher, indem sie schreiben. Jias Morgen beginnt in der dunklen Stadt, führt ins zeremonielle Zentrum und setzt sich am Schreibtisch fort.

